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Fischotterausgleich in Bayern bis zu 100% Verordnung zur Entnahme von Fischottern in Bayern außer Kraft gesetzt Staatliche Beihilfen: Kommission bittet um Stellungnahmen zur vorgeschlagenen Überarbeitung der EU-Beihilfevorschriften für die Land- und Forstwirtsch
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Verband der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur e. v.

Aufgabe und Zweck des VDBA ist die nationale, gemeinschaftliche und internationale Vertretung aller Belange der deutschen Fischzucht, Fischhaltung sowie der Seen- und Flussfischerei. Der VDBA setzt sich für den Natur-, Gewässer- und Tierschutz ein. Er fördert die Union der Berufsfischer und Angler und ist Mitglied im Deutschen Fischerei-Verband e. V..

Verband der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur e. v.

Aufgabe und Zweck des VDBA ist die nationale, gemeinschaftliche und internationale Vertretung aller Belange der deutschen Fischzucht, Fischhaltung sowie der Seen- und Flussfischerei. Der VDBA setzt sich für den Natur-, Gewässer- und Tierschutz ein. Er fördert die Union der Berufsfischer und Angler und ist Mitglied im Deutschen Fischerei-Verband e. V..

Verband der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur e. v.

Aufgabe und Zweck des VDBA ist die nationale, gemeinschaftliche und internationale Vertretung aller Belange der deutschen Fischzucht, Fischhaltung sowie der Seen- und Flussfischerei. Der VDBA setzt sich für den Natur-, Gewässer- und Tierschutz ein. Er fördert die Union der Berufsfischer und Angler und ist Mitglied im Deutschen Fischerei-Verband e. V..

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Verband Generationswechsel und Weichenstellung für die Zukunft der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur
02.06.2026

Generationswechsel und Weichenstellung für die Zukunft der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur

VDBA-Mitgliederversammlung und Präsidiumsneuwahlen am 1. Juni 2026 in Einbeck

Einbeck, 1. Juni 2026 – Im Rahmen seiner Mitgliederversammlung hat der Verband der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur e.V. (VDBA) wichtige Entscheidungen für die zukünftige Ausrichtung des Verbandes und des gesamten Sektors getroffen. Neben den satzungsgemäßen Regularien und einer Anpassung der Verbandssatzung standen insbesondere Fachvorträge zur finanziellen Zukunft der Binnenfischerei und Aquakultur in Deutschland im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Die Mitgliederversammlung nutzte die Gelegenheit, personelle Weichen für die kommenden Jahre zu stellen.
In den einzelnen Sparten wurden neue Vertreter gewählt:
  • Philipp Mohnen übernimmt die Leitung der Sparte Forellenzucht und folgt damit auf Peter Grimm.
  • Alfred Stier wurde zum neuen Spartenleiter der Karpfenteichwirtschaft gewählt und tritt die Nachfolge von Bernhard Feneis an.
  • Lars Dettmann übernimmt die Leitung der Sparte Fluss- und Seenfischerei von Ronald Menzel.
 
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Darüber hinaus beenden
Gunnar Reese,
Stephan Hofer,
Markus Lichtenecker,
Elmar Mohnen, sowie 
Carsten Brauer (nicht anwesend)
und Karl Bissa (nicht anwesend)
ihre Tätigkeit als Spartenvertreter.
Der Verband dankt ihnen ausdrücklich
für ihr langjähriges Engagement
und ihren wertvollen Einsatz für die
deutsche Binnenfischerei und Aquakultur.
 


Auch im Präsidium vollzieht sich ein bedeutender Generationenwechsel. Nach 16 Jahren an der Spitze des Verbandes übergibt Bernhard Feneis das Amt des Präsidenten an Isabell Schwegel. Die stellvertretende Spartenleiterin der Young Fishermen wird künftig als Präsidentin die Geschicke des VDBA leiten.
 



Bernhard Feneis, Isabell Schwegel, Ronals MenzelDie neue Präsidentin fand direkt treffende Worte:
"Liebe Kolleginnen und Kollegen.
Herzlichen Dank für das Vertrauen, dass Ihr mir mit dieser Wahl entgegengebracht habt.
Die Möglichkeit, Verantwortung für den Verband der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur zu übernehmen, weiß ich außerordentlich zu schätzen. Gleichzeitig ist mir bewusst, welchen Einsatz, welche zeitliche Dimension und welche Verantwortung diese Aufgabe mit sich bringt – ebenso wie die großen Fußstapfen, die Bernhard Feneis in den vergangenen Jahren hinterlassen hat.
Mit 29 Jahren bin ich sicherlich nicht die erfahrenste Präsidentin dieses Verbandes. Aber ich bringe viel Leidenschaft für unsere Fischerei, Freude an der Zusammenarbeit und den festen Willen mit, die Zukunft unserer Branche aktiv mitzugestalten.
Es ist mein Anspruch, die bisherige Arbeit engagiert fortzuführen, Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig neue Impulse zu setzen. Die Binnenfischerei und Aquakultur stehen vor großen Herausforderungen, verfügen aber auch über enormes Potenzial.
Gemeinsam können wir unsere Interessen stark vertreten, den Nachwuchs fördern und die Zukunft unserer Aquakultur und Binnenfischerei aktiv gestalten. Dabei ist es mir besonders wichtig, miteinander im Gespräch zu bleiben, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und gemeinsam Lösungen zu finden. Der VDBA lebt von den Menschen, die sich tagtäglich für die Fischerei einsetzen.
Dieses Engagement ist die Grundlage unseres Verbandes.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit unseren Verbänden, der Geschäftsführung, dem Präsidium und natürlich mit jedem Einzelnen von Euch. Vielen Dank."


 
Zudem wurden die Positionen der Vizepräsidenten neu besetzt. Peter Grimm und Ronald Menzel übergeben ihre Ämter an Lars Dettmann (Brandenburg) sowie Philipp Mohnen (Nordrhein-Westfalen).
 
 
Einen weiteren wichtigen Schritt vollzieht der Verband in seiner Geschäftsführung. 
Ronald Menzel überträgt die vollständige Geschäftsführung an Anja Oest, die bereits seit dem 1. Januar 2026 parallel mit ihm in der Verbandsgeschäftsstelle tätig war.
Mit diesem Schritt legt Herr Menzel zugleich sämtliche Funktionen innerhalb des Verbandes nieder.
 
Die Mitgliederversammlung würdigte die außergewöhnlichen Verdienste von Bernhard Feneis, der den Verband über 16 Jahre als Präsident führte, und Ronald Menzel, der den VDBA über 25 Jahre als Geschäftsführer und Vizepräsident maßgeblich mitgestaltete.
Für ihr langjähriges und prägendes Engagement wurden beide zu Ehrenmitgliedern des VDBA ernannt. 

 
Bernhard Feneis hat den VDBA über viele Jahre hinweg mit außergewöhnlichem Engagement, Fachkompetenz und Weitblick geprägt. Im Jahr 2010 wurde er zum Präsidenten gewählt und hat über 16 Jahre hinweg die Interessen der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur mit großem Einsatz vertreten. Sein Wirken reichte dabei weit über die nationalen Grenzen hinaus, denn auch auf europäischer Ebene engagierte sich Bernhard Feneis in besonderem Maße:
Von 2012 bis 2019 war er Vizepräsident der FEAP, der europäischen Föderation der Aquakulturproduzenten. Von 2022 bis 2025 bekleidete er zudem das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden der FEAP-Kommission für Süßwasserfische. Ein besonderer Höhepunkt seines europäischen Engagements war die Organisation der FEAP-Generalversammlung in München im Jahr 2025. Mit großem Gespür für die Zukunft unserer Branche rief er den FEAP-Laschinger Next Gen Award ins Leben, der 2025 erstmals in München verliehen wurde.
Mit der Gründung der Arbeitsgruppe Young Fishermen in 2020, die 2025 als offizielle Sparte aufgenommen wurden, und der Initiierung des Awards setzte er starke Zeichen für die Förderung und Wertschätzung junger Menschen in der europäischen Aquakultur und schuf eine Plattform, um Nachwuchskräfte sichtbar zu machen, ihnen Gehör zu verschaffen und zu motivieren.
Auch in der COPA-COGECA, der bedeutenden Interessenvertretung der europäischen Land- und Ernährungswirtschaft, brachte er seine Expertise ein. Bereits seit 2013 war er stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Fischerei“, von 2021 bis 2023 deren Vorsitzender und anschließend erneut stellvertretender Vorsitzender. In all diesen Funktionen setzte er sich mit Nachdruck für die Belange der Binnenfischerei und Aquakultur ein.
Darüber hinaus war er Mitglied im Präsidium des Deutschen Fischereiverbandes sowie im Aquaculture Advisory Council. Sein beruflicher Hintergrund als Tierarzt eröffnete ihm zudem wichtige Perspektiven für die Arbeit in der FVE (Verband der Tierärzte Europas) Arbeitsgruppe Fisch, der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), sowie in der EAFP, dem Europäischen Verband der Fischpathologen. Dadurch konnte er wissenschaftliche, gesundheitliche und fischereipolitische Themen auf einzigartige Weise miteinander verbinden.
Bernhard Feneis hat in all den Jahren Brücken gebaut – zwischen Praxis und Politik, zwischen nationaler und europäischer Ebene, zwischen den Generationen. Er war stets ein verlässlicher Vertreter der Branche, ein geschätzter Gesprächspartner und ein überzeugter Förderer der Aquakultur und Binnenfischerei. Um es mit den Worten von Ulrike Müller, Mitglied des Bayerischen Landtags, ehemalige Abgeordnete des Europäischen Parlaments und derzeit stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für europäische Angelegenheiten im Bayerischen Landtag zu sagen:
„Die Aquakultur in Deutschland hat ihren ganz eigenen Charakter. Ein Charakter, der oft von Menschen geprägt wird, die keine hauptberuflichen Teichwirte sind, sondern dies aus Leidenschaft tun. Daher möchte ich Präsident Bernhard Feneis ganz besonders würdigen. Er unterstützt mich seit vielen Jahren und steht mir – und vielen anderen – mit fundiertem Rat und praktischer Hilfe zur Seite, stets im Bestreben, einen starken europäischen Fischerei- und Aquakultursektor zu fördern.
Seine ruhige, klare Art, seine Zuverlässigkeit und sein fundiertes Fachwissen haben ihm weit über Bayern hinaus Respekt und Anerkennung eingebracht. In politischen Kreisen findet seine Stimme Gehör, weil sie Gewicht hat, und seine Haltung wird geschätzt, weil sie auf Erfahrung, Integrität und echtem Engagement beruht. Für unsere langjährige Partnerschaft und sein unermüdliches Engagement spreche ich ihm meinen herzlichen Dank aus.“
Für seinen Einsatz, seine Verdienste um unseren Verband und seinen nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung der deutschen und europäischen Aquakultur danken wir ihm von Herzen.
Lieber Bernhard, es ist uns eine große Freude und Ehre, Dich heute zum Ehrenmitglied des Verbandes der Deutschen Binnenfischerei und Aquakultur e.V. zu ernennen.
 
25 Jahre an der Spitze des Verbandes der Deutschen Binnenfischerei und Aquakultur – das ist weit mehr als eine berufliche Station. Es ist ein Vierteljahrhundert voller Engagement, Beharrlichkeit und Leidenschaft für die Fischerei.
Ronald Menzels Einsatz begann jedoch schon deutlich früher. Nach der Wende gehörte er zu denjenigen, die die Fischerei in Brandenburg neu aufgebaut und organisiert haben. Mit der Gründung der Fischereischutzgenossenschaft Havel Brandenburg schuf er eine starke Interessenvertretung für die Berufsfischerei an der Unterhavel. Gleichzeitig brachte er seine Erfahrungen und sein Fachwissen maßgeblich in die Erarbeitung des Brandenburgischen Fischereigesetzes ein, dass deshalb bis heute seine Handschrift trägt.Besonders prägend war sein Einsatz für den Europäischen Aal. Dass der dringend notwendige Aalbesatz in Brandenburg auch nach der Wende fortgesetzt wurde und heute zu den erfolgreichsten Artenschutzprojekten Europas zählt, ist untrennbar mit seinem Namen verbunden. Sein Verhandlungsgeschick trug entscheidend dazu bei, dass Aalbesatzmaßnahmen über die europäische Fischereiförderung unterstützt werden. Ohne diesen Einsatz wäre das inzwischen seit 20 Jahren erfolgreich laufende Pilotprojekt zur Wiederauffüllung des Aal-Laicherbestandes im Elbeeinzugsgebiet kaum denkbar gewesen.
Doch Ronald Menzel hat sich nie nur um die Belange seiner Heimatregion gekümmert. Wann immer die Fischerei vor grundsätzlichen Herausforderungen stand, war er zur Stelle. Als am Steinhuder Meer der Nachweis eines Fischotters zum Anlass genommen wurde, die Reusenfischerei grundsätzlich infrage zu stellen, setzte er sich als Geschäftsführer des VDBA mit Nachdruck für eine sachliche Diskussion ein. Klagen der Otterschützer hatten vor Gericht nicht den von ihnen erwünschten Effekt. So konnte ein drohendes Verbot der Reusenfischerei nicht nur am Steinhuder Meer verhindert und die Debatte auf eine wissenschaftlich fundierte Grundlage gestellt werden.
Diese Beispiele stehen stellvertretend für viele weitere Erfolge. Sie zeigen, mit welchem Herzblut, welcher Fachkompetenz und welcher Beharrlichkeit Ronald Menzel über Jahrzehnte für die Fischerei gekämpft hat – oft im Hintergrund, aber stets mit großer Wirkung.
Besonders erfreulich ist, dass er mit der Einarbeitung seiner Nachfolgerin Anja Oest und der geordneten Übergabe der Geschäftsführung dafür sorgt, dass seine erfolgreiche Arbeit nahtlos fortgeführt werden kann. Damit beweist er einmal mehr Verantwortungsbewusstsein und Weitsicht.
Lieber Ronald, für Deinen außergewöhnlichen Einsatz, Deine Verdienste um die deutsche Binnenfischerei und Aquakultur sowie Deine langjährige Arbeit für den Verband gebührt Dir unser aufrichtiger Dank.
Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern des VDBA ist Ausdruck dieser Wertschätzung und bei beiden mehr als verdient.
 
Mit den getroffenen Entscheidungen und dem personellen Wechsel an der Spitze sieht sich der VDBA gut aufgestellt, um die Herausforderungen der kommenden Jahre zu bewältigen und die Interessen der deutschen Binnenfischerei und Aquakultur weiterhin wirkungsvoll zu vertreten.

 



Im Anschluss gab es für Interessierte noch eine Führung durch den PS.Speicher - Europas größtem Oldtimer- und Erlebnismuseum - auf dass der Verband mit Schwung und festem Antrieb in eine neue Ära starten kann.
 
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Nachhaltigkeit Treffen zum Aalschutz und Fischbestandsmanagement in Cloppenburg
29.05.2026

Treffen zum Aalschutz und Fischbestandsmanagement in Cloppenburg

VDBA trifft Parlamentarische Staatssekretärin Silvia Breher in Niedersachsen

Cloppenburg – Am 29.05.2026 trafen sich auf Einladung des Landesfischereiverband Nds e.V. Vertreter:innen aus Politik und Fischerei zu einem Fachgespräch mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Silvia Breher rund um den Schutz des Europäischen Aals und die nachhaltige Bewirtschaftung von Fischbeständen. Die Moderation übernahm Torben Heese, Vorsitzender des Landesfischereiverbands Niedersachsen, ergänzt von Ronald Menzel, Vorsitzender der Initiative zum Schutz des europäischen Aals e.V.

Im Mittelpunkt standen aktuelle Berichte zur Aalbestandssituation sowie die Diskussion über bestehende und geplante Aalschutzstrategien, sowie deren mögliche Finanzierung.

Weitere Themen waren die Problematik von Fischprädatoren und potentielle Maßnahmen zum Schutz von Fischbeständen.

Im Anschluss besuchten die Teilnehmer:innen den Aalhof Götting in Cloppenburg. Bei einem ausführlichen Betriebsrundgang erhielten die Gäste Einblicke in die Praxis der Aalaufzucht.

Titelfoto (von li nach re): 
Christoph Eilers, CDU - Wahlkreis Cloppenburg; 
Ronald Menzel, Vorsitzender der Initiative zum Schutz des europäischen Aals e.V., Geschäftsführer und Vizepräsident VDBA; 
Gerd Götting, sen. Chef Aalhof Götting;
PStS Silvia Breher;
Carsten Brauer, Geschäftsführer Landesfischereiverband Nds e.V.;
Dr. Anja Oest, Geschäftsführerin VDBA e.V.;
Manfred Tannen, Stellv. Präsident Landwirtschaftskammer Niedersachsen;
Steffen Göckemeyer, Fischereiberater der Landwirtschaftskammer Niedersachsen;
Torben Heese, Vorsitzender Landesfischereiverband Nds e.V.;
Jan Götting, jun. Chef / Geschäftsleiter Aalhof Götting




  



































 
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EU Stellungnahme des VDBA zur öffentlichen Konsultation „Vision 2040 für Fischerei und Aquakultur“
24.03.2026

Stellungnahme des VDBA zur öffentlichen Konsultation „Vision 2040 für Fischerei und Aquakultur“

Im Themenrahmen „Meeresangelegenheiten und Fischerei“ forderte die Europäische Kommission zur Einreichung von Beiträgen zur geplanten Initiative „Vision für Fischerei und Aquakultur für 2040“ auf

Die „Vision 2040“ zielt darauf ab, den übergreifenden politischen Rahmen für wettbewerbsfähige, widerstandsfähige und nachhaltige Fischerei- und Aquakultursektoren, einschließlich des Verarbeitungssektors, im Einklang mit dem Europäischen Ozeanpakt festzulegen. Sie soll
  • kritische Themen identifizieren, die die gesamte Wertschöpfungskette betreffen;
  • politische Maßnahmen skizzieren;
  • auf der Bewertung der Verordnung über die Gemeinsame Fischereipolitik aufbauen;
  • sich an der EU-Strategie für die Außenpolitik im Fischereibereich und dem Fahrplan für die Energiewende in der EU-Fischerei und -Aquakultur ausrichten.

Der VDBA hat mit Unterstützung seiner Mitgliedsverbände eine Ausführliche Stellungnahme eingereicht, um auf die in unserem Sektor herrschenden Missstände, voranging durch Naturschutzregularien hervorgerufenen, hinzuweisen. 
Ebenfalls wurde von den Young Fishermen ein Positionspapier erarbeitet, dass eine stärkere Differenzierung innerhalb der europäischen Förderpolitik sowie gezielte Förderungen für Betriebsübernahmen und Existenzgründungen fordert.

Der Aufforderungszeitraum zur Einreichung von Beiträgen war vom 20. Februar – 24. März 2026.
Die Stellungnahme des VDBA kann auch rechts unten heruntergeladen werden.
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Verband VDBA im Austausch mit Bundesumweltminister Schneider
14.03.2026

VDBA im Austausch mit Bundesumweltminister Schneider

Am Donnerstag 12.2.26 hatte der VDBA, vertreten durch Präsident B. Feneis und die Vorsitzende der Young Fishermen Anna Klupp, die Gelegenheit Herrn Bundesumweltminister Carsten Schneider zu sprechen.

Bei dem Termin im Fischereibetrieb Stier in Bärnau war es möglich, ohne Zeitdruck mit dem Minister diverse Themen, die den Teichwirten auf den Nägeln brennen, konstruktiv zu besprechen.
Das Verständnis, das er uns entgegenbrachte, insbesondere bezgl. der Prädatorenproblematik, ist nicht zuletzt inst der Tatsache begründet, dass er selbst ein passionierter Angler ist. Damit war ein Grundverständnis im Gespräch bereits gegeben. Trotz alledem waren viele Details unserer Sorgen und Nöte, für den Minister in der Brisanz wie sie uns trifft, neu.
Einige Punkte wurden besonders betont:
Die Akute Existenzbedrohung der Branche insgesamt, sowie regional ganzer Landstriche durch Prädatoren, v.a. Otter u. Kormoran.  Sowie die damit einhergehende kathastrophale Schädigung vieler Arten auf der Roten Liste (Amphibien, Vögel, Vegetation…)
Der unsinnige mittlerweile überholte Schutz von Prädatoren, die

an der Spitze der Nahrungspyramide (https://de.wikipedia.org/wiki/Trophieniveau) sind, und damit selbst nicht länger in ihrem Bestand bedroht sind,
die durch das bisherige Management, wenn überhaupt vorhanden, zahlenmäßig noch nicht einmal   zurückgedrängt werden und damit die Fischbestände traditioneller Teichwirtschaften bedrohen und auch in den freien Gewässern viele Tiere der roten Lliste regional ausrotten.

Die Konsequenz ist die eine großflächige Aufgabe der Teichwirtschaft , die einen nie wieder rückgängig zumachenden Schaden an ganzen Ökosystemen und wertvollen aquatischen Habitaten zur Folge hat.
FPhotovoltaik an- und auf den Teichen, damit verbundene Abstandsregeln, Nutzungsbedingungen, und Umweltschutzauflagen.In dem Gespräch mit Minister Schneider wurde uns vermittelt, dass viele Zustände bislang dort nicht so dramatisch wahrgenommen wurden und daher, das wichtigste Ergebnis:
Der direkte Kontakt unserer Branche mit dem Ministerium und auch demn Minister persönlich, wird ausdrücklich für wichtig gehaltenerachtet. Das Angebot diesen ersten direkten Meinungsaustausch aufrecht zu halten nehmen wir gerne an und werden den Wert dieser Aussage an den Ergebnissen messen.





© Fotos: Wahlkreisbüro Dr. Carolin Wagner, MdB
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Wichtige branchenrelevante Webseiten

Aquakulturinfo
Aquakulturinfo - Das Informationsportal zur Aquakultur des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei
Copa Cogeca
Copa Cogeca (General Confederation of Agricultural Cooperatives) vertritt die Interessen der Agrar-, Forst- und Fischereigenossenschaften bei der Entscheidungsfindung auf EU-Ebene.
AAC
AAC (Aquaculture Advisory Council) berät die Europäische Kommission und die Mitgliedsstaaten in allen Rechtsfragen rund um Fischerei und Aquakultur. 
FEAP
FEAP (Federation of European Aquaculture Producers) ist die Stimme der professionellen Fischerei und Aquakultur in Europa.
FLI
Im Mittelpunkt der Arbeiten des FLI stehen die Gesundheit und das Wohlbefinden landwirtschaftlicher Nutztiere und der Schutz des Menschen vor Zoonosen, d. h. zwischen Tier und Mensch übertragbaren Infektionen.

Young fishermen 

2020 war alles anders. 2020 haben sich viele (gezwungene) Veränderungen und Innovationen ergeben. Dazu zählt im Fischereibereich die Gründung der Arbeitsgruppe Young Fishermen (YFM). Seit 2025 als offizielle Sparte im Verband der Deutschen Binnenfischerei und Aquakultur (VDBA) stehen sie in den Startlöchern, um ihre Zukunft in der Fischzucht & Fischerei selbst mitzugestalten.
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Der Verband gliedert sich in folgende Sparten, vertreten durch:

Präsidium

Präsidentin: Isabell Schwegel
Vizepräsidenten: Philipp Mohnen und Lars Dettmann

Alfred Stier
Peter Grimm
Sabine Schwarten
Torben Heese
​Anna Klupp

Forellenzucht

Spartenleiter: Philipp Mohnen
Stellvertreter: Peter Grimm

weitere Mitglieder:
​Max Hoersen
Torsten Uhthoff
Alexander Tautenhahn

Karpfenteichwirtschaft

Spartenleiter: Alfred Stier
Stellvertreter: Torben Heese

weitere Mitglieder:
Gerd Michaelis 
Peter Oberle
Bernhard Feneis

Fluss- und Seenfischerei

Spartenleiter: Lars Dettmann
Stellvertreterin: Sabine Schwarten

weitere Mitglieder:
Florian Lex
Martin Bork
Martin Boesenecker

Young Fishermen

Spartenleiterin: Anna Klupp
Stellvertreterin: Isabel Schwegel

weitere Mitglieder:
Marius Bogner
Gero Weinhardt
Martin Weierich
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