Heute im Newsletter:

1. DFV: Absage des Deutschen Fischereitages 2020

2. EPRUMA: Papier zur Bedeutung von Antibiotika in der Tierzucht

 

zu 1. : Der Deutsche Fischereitag, heuer geplant in Berlin, 25.08. – 27.08.2020, ist abgesagt.

Präsident MdB Dr. Gero Hocker, DFV, hat diese Entscheidung mitgeteilt.   —  Heuer sollte in Berlin auch das 150 jährige Jubiläum des DFV anlässlich des Deutschen Fischereitages gefeiert werden.  Dies alles wird nun wohl nachgeholt, Details sind bislang nicht bekannt. Als Folge dieser Entscheidung findet auch die Vollversammlung unseres Verbandes, VDBA, nicht wie geplant in Berlin statt. In welcher Form wir stattdessen unsere Hauptversammlung abhalten, muss noch geklärt werden. Sie werden selbstverständlich umgehend dann darüber informiert.

Für Ihre Planung: Sicher ist, dass der übliche Termin Ende August für den VDBA dafür nicht in Frage kommen kann.

 

zu 2.                                                                    Ein aktuelles Dokument von EPRUMA

(European Platform for Responsible Use of Medicines in Animals) .

Der VDBA hat via Copa-Cogeca,  sowie über die FVE, der Vereinigung der europäischen Tierärzte, an dem Papier im Vorfeld im Sinne unserer Fische und FischzüchterInnen mitgearbeitet.

Darin werden die Entscheidungsträger in der EU im Zusammenhang mit der „Farm to Fork Strategie“ nachdrücklich auf die Notwendigkeit von Antibiotika im Tiersektor hingewiesen; speziell unter dem Aspekt der Verantwortlichkeit für das Mitgeschöpf „Nutztier“. Damit werden Positionen aus dem Mainstream der unreflektierten Antibiotika-Schelte gerade gerückt und versachlicht.

EPRUMA verweist auf die sehr ambitionierte Forderung künftig den Antibiotikaverbrauch um 50% zu reduzieren. In den letzten 10 Jahren  konnte der Verbrauch, trotz steigender Produktionszahlen, bereits um 1/3 vermindert werden. Bei einer weiteren Reduktion darf  die Sicherheit und der Gesundheitsschutz unserer Tiere keinesfalls darunter leiden. Die Farm to Fork Strategie darf weder  tierschutzrelevante Einschränkungen bedeuten, noch die Versorgungssicherheit der Bevölkerung gefährden. Davon unbenommen unterstützen wir natürlich alle Anstrengungen, die eine Behandlung unnötig machen, seien es neue Haltungssysteme oder die Prophylaxe, wie z.B. Impfungen.

Als Fischzüchter und Teichwirte sind wir nicht im Zentrum dieser Überlegungen, da der Verbrauch von Medikamenten in unserer Branche ohnehin gering ist. Leider steht uns aber auch sehr wenig an Medikamenten überhaupt zur Verfügung. Wir sollten bei Diskussionen, Argumente wie in dem vorliegenden Papier von anerkannten Fachleuten, zitierfähig parat haben! Download

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