Die allgemeine Reaktion der Politik auf die Corona Krise ist etwa „wir reagierten sofort“ oder „Wir helfen auf jedwelche Art“;

Jedoch, je mehr man ins Detail geht, desto mehr zeigt sich, wie weit der Einzelne Teichwirt dann von einer Lösung entfernt ist.

Die Teichwirtschaft hat im Zusammenhang mit der Corona-Krise verschiedene Probleme.

Für die angebotene Soforthilfe ist bis heute nicht abschließend geklärt, ob vorhandene Eigenmittel erst aufgebraucht werden müssen. Ebenfalls unklar ist, ob die regionalen Banken (über die rückzahlbare Kredite ausgegeben werden) für ihren Teil (10%) die üblichen Kriterien für einen Kredit anwenden, oder ob man sich der „größzügigen“ Sichtweise der staatlichen Stellen anschließt.

Konkrete Anfragen bei einzelnen Banken in drei Bundesländern zeigen ein sehr unterschiedliches Bild. Zusammenfassend lässt sich jedoch sagen, dass natürlich für den besagten Teil der Banken Sicherheiten, Offenlegung von Eigenmitteln etc. gebracht werden müssen. Dies hat bislang zumindest eine erhebliche Verzögerung der Antragsbearbeitung zur Folge. Wie sich zeigt, ist die Verfahrenweise nicht einheitlich. Das heißt, die Vorgaben der Verantwortlichen beim Bund sind nicht klar und nachdrücklich genug. Der  VDBA arbeitet mit Nachdruck daran, dies zu verbessern. Es kann nicht sein, dass bei der Nachfrage bei einem relevanten Länderministerium, kommentarlos ein Schreiben bezüglich des neuen Förderprogramms EMFAF mit Datum vom 21.Feb. 2020  geschickt wird, ohne auf die aktuelle Situation einzugehen.

Daher bitte ich dringend eigene Erfahrungen mir zukommen zu lassen. Nur so kann genügend Druck auf die Politik, noch mehr auf die Verwaltungen, gemacht werden. Wir müssen unseren Teichwirten das  ermöglichen, was in anderen Branchen leichter und schneller geht. Die besondere Situation in der Teichwirtschaft muss auch die Probleme umfassen, wo sich der Schaden durch die augenblickliche Situation evtl. erst in Wochen, gar Monaten finanziell auswirkt.

Es kann nicht sein, dass von klug wirtschaftenden Teichwirtinnen und Teichwirten, Geld aufgebraucht werden muss, das für anstehende Ausgaben in den nächsten Monaten erwirtschaftet und zurückgelegt wurde. Wer dagegen nicht über Barmittel verfügt, würde momentan schneller berücksichtigt!

Hier müssen die Politiker ihre öffentlichen Äusserungen in ihren Behörden nachdrücklich umsetzen. Es muss auch die vielzietierte „NACHREGELUNG“ der forsch in den Medien auftretenden Macher  bei den Behörden ihren Niederschlag finden. Daran müssen sich  Politik und Politiker messen lassen. So wie bisher geht es jedenfalls nicht!

Verschiedene Behörden, regionale Banken, aber auch die IHK Bayern stehen mit mir in Kontakt, die jeweiligen Ergebnisse werden kurzfristig als Beispiele mitgeteilt.

im Anhang noch je ein Schreiben der KfW, aktuell zum Thema „Coronakrise“, 6000000188-Merkblatt-037-047

sowie ein Schreiben (etwas älter) der Rentenbank, Programmbedingungen-Betriebsmittel-fuer-die-Aquakultur-und-Fischwirtschaft allg. zu Fördermöglichkeiten in der Aquakultur.

es grüßt Sie

Bernhard Feneis

 

 

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