VDBA im Austausch mit Bundesumweltminister Schneider
Am Donnerstag 12.2.26 hatte der VDBA, vertreten durch Präsident B. Feneis und die Vorsitzende der Young Fishermen Anna Klupp, die Gelegenheit Herrn Bundesumweltminister Carsten Schneider zu sprechen.
Bei dem Termin im Fischereibetrieb Stier in Bärnau war es möglich, ohne Zeitdruck mit dem Minister diverse Themen, die den Teichwirten auf den Nägeln brennen, konstruktiv zu besprechen.
Das Verständnis, das er uns entgegenbrachte, insbesondere bezgl. der Prädatorenproblematik, ist nicht zuletzt inst der Tatsache begründet, dass er selbst ein passionierter Angler ist. Damit war ein Grundverständnis im Gespräch bereits gegeben. Trotz alledem waren viele Details unserer Sorgen und Nöte, für den Minister in der Brisanz wie sie uns trifft, neu.
Einige Punkte wurden besonders betont:
Die Akute Existenzbedrohung der Branche insgesamt, sowie regional ganzer Landstriche durch Prädatoren, v.a. Otter u. Kormoran. Sowie die damit einhergehende kathastrophale Schädigung vieler Arten auf der Roten Liste (Amphibien, Vögel, Vegetation…)
Der unsinnige mittlerweile überholte Schutz von Prädatoren, die
an der Spitze der Nahrungspyramide (https://de.wikipedia.org/wiki/Trophieniveau) sind, und damit selbst nicht länger in ihrem Bestand bedroht sind,
die durch das bisherige Management, wenn überhaupt vorhanden, zahlenmäßig noch nicht einmal zurückgedrängt werden und damit die Fischbestände traditioneller Teichwirtschaften bedrohen und auch in den freien Gewässern viele Tiere der roten Lliste regional ausrotten.
Die Konsequenz ist die eine großflächige Aufgabe der Teichwirtschaft , die einen nie wieder rückgängig zumachenden Schaden an ganzen Ökosystemen und wertvollen aquatischen Habitaten zur Folge hat.
FPhotovoltaik an- und auf den Teichen, damit verbundene Abstandsregeln, Nutzungsbedingungen, und Umweltschutzauflagen.In dem Gespräch mit Minister Schneider wurde uns vermittelt, dass viele Zustände bislang dort nicht so dramatisch wahrgenommen wurden und daher, das wichtigste Ergebnis:
Der direkte Kontakt unserer Branche mit dem Ministerium und auch demn Minister persönlich, wird ausdrücklich für wichtig gehaltenerachtet. Das Angebot diesen ersten direkten Meinungsaustausch aufrecht zu halten nehmen wir gerne an und werden den Wert dieser Aussage an den Ergebnissen messen.