Bericht von der Internationalen Karpfen Konferenz in Zagreb, Sept. 2017

Newsletter 1-2 / 2017

Die vierte internationale Karpfenkonferenz fand im Sept 2017 in Zagreb statt. Sie wurde von der kroatischen Landwirtschaftskammer mit finanzieller Unterstützung durch den EMFF ausgerichtet. Die etwa 180 Besucher wurden über zwei Tage mit ausgesucht guten Vorträgen aus dem Bereich der Karpfenzucht, Vermarkung und Fischkrankheiten, informiert; Verbunden mit anregenden Podiumsdiskussionen über die wichtigsten Themen. Der VDBA hat sich mit zwei Vorträgen seines Präsidenten u.a. ein weiteres Mal für die Rücknahme der Anzeigepflicht von KHV positioniert, siehe auch Agenda im Anhang ( http://carpconference.hgk.hr/ ) .

Präsident des VDBA, Bernhard Feneis, zusammen mit dem Ehepaar Dr. Thoma, VBB und Dr. Stiehler, Sachsen

Der gemeinsame Abend hat Fischzüchtern Wissenschaftlern und Funktionären eine gute Möglichkeit zum Meinungsaustausch gegeben.

Bernhard Feneis, Präsident des VDBA bei der Übergabe des Geschenks

Im Bild Sehen Sie den Präsidenten des VDBA, Bernhard Feneis, zusammen mit dem Ehepaar Dr. Thoma, VBB und Dr. Stiehler, Sachsen, bei der Übergabe eines Porzellankarpfens mit dem EU-Symbol als Dank und Anerkennung für die gelungene Ausrichtung der IV, Carp Conference, Zagreb 2017.

 

Bürgerinfo

EU-Tiergesundheitsrecht

Die Europäische Kommission schlägt vor, die derzeit geltenden komplizierten Tiergesundheitsvorschriften durch ein einziges, umfassendes Tiergesundheitsgesetz zu ersetzen.

ah-law-citizen-summary_de

Aufhebung einiger Rechtsakte Tiergesundheitsrecht

Änderung und Aufhebung einiger Rechtsakte im Bereich der Tiergesundheit

Um ein hohes Gesundheitsniveau bei Mensch und Tier in der Union sowie die rationelle Entwicklung der Landwirtschaft und der Aquakultur zu gewährleisten und um die Produktion zu steigern, sollten Tiergesundheitsvorschriften auf Unionsebene erlassen werden.

CELEX-32016R0429-DE-TXT

Fischotterprozess für Steinhuder Fischer erfolgreich beendet

Steinhuder Fischer obsiegen mit Hilfe des VDBA im Rechtsstreit mit der Aktion Fischotterschutz e.V.

Der 4. Senat des Bundesverwaltungsgerichtes (BVerwG) hat mit Beschluss vom 09.02.2016 (Anlage – pdf.) die Beschwerde der Aktion Fischotterschutz gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht (OVG) vom 03.03.2015 (4LC39/13) zurückgewiesen. Damit bleibt die der ursprüngliche Klageantrag der Aktion Fischotterschutz vom 14.11.2011 auf Untersagung der Ausübung der Reusenfischerei am Steinhuder Meer ohne technische Schutzvorrichtungen, die nachgewiesenermaßen geeignet sind, die bestehende Tötungsgefahr von Fischottern mit hinreichender Sicherheit auszuschließen, erfolglos. Die Klage wurde bereits vom OVG ohne Zulassung der Revision abgewiesen.

Ein großer Erfolg für die Deutsche Seen- und Flussfischerei, die mit dem Fischotter kein Problem hat und niemals hatte und auch den Rückgang der Population im 20. Jahrhundert nicht verursacht hat. Der VDBA bedankt sich bei allen Unterstützern dieses langwierigen und kostspieligen Prozesses.

BVerwG 4B2.16 Fischotter Beschluss 09.02.2016

Neue Fischwirtausbildungsverordnung FischwAusbV

Verordnung über die Berufsausbildung zum Fischwirt und zur Fischwirtin

(Fischwirtausbildungsverordnung–FischwAusbV)

Vom 26. Februar 2016
Auf Grund des § 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes, der zuletzt durch Artikel 436 Nummer 1 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung…

FischwirtVo2016